
Premiere "Sylter Markt"
Im wunderschönen Keitumer Friesensaal hat es ordentlich gerappelt am vergangenen Wochenende 17. und 18. Oktober 2026. Grund dafür der neue "Sylter Markt - Handgemachtes von Insulanern". Satte 20 Ausstellerinnen und Aussteller, so viele kreative Köpfe, standen für die zahlreichen Besucher parat.

Während der Markt selbst erst am Samstag um 11 Uhr startete, durften wir vom Organisatoren-Team [Monica Clausen, Jule und Tanja Pörksen, Lars Jessen, Sabrina Marten] schon am Donnerstag eintreten und den Saal nochmals inspizieren, vorbereiten, die Tische managen und vieles mehr. Von der Musikanlage, bis zur Bühnenausstattung, Blumen, Sitzgelegenheiten - es gab vieles zu beachten. Brandschutz, Notfallkoffer, und wie zum Teufel funktioniert eigentlich die Spülmaschine?
Friesensaal Keitum
Wer den Friesensaal kennt, weiß wie groß die gesamte Anlage ist. Da gilt es einiges zu beachten. Da wir alle Mitglieder im Verein Kulturhaus e.V. sind fühlten wir uns ehrlich gesagt schnell zu Hause und waren mit allen Fragen auf der sicheren Seite. Die Mitarbeiter und der Vorstand haben stets ein offenes Ohr - notfalls auch während sie in Griechenland verweilen.
Freitags dann der Startschuss für die fleißigen Ausstellerbienchen. Allesamt motiviert, bei guter Laune und ganz gespannt was kommt. Vor allen wer kommt? Und wie viele kommen? Kommt überhaupt jemand? Werden sie uns finden? Hat die Werbung ausgereicht? Dann der Paukenschlag am Samstag um 11 Uhr - Musik läuft [GEMA brav bezahlt] und die ersten Besucher trudeln ein. Bei mir heißt es dann: Hinsetzen und Pinsel schwingen. Ich male fast immer wenn ich auf einem Markt bin und kann dabei total entspannen. Ohne Aquarell malen geht bei mir nichts. Nur Musik muss gerne dabei laufen - dann geht es mir gut.
Planung ist alles
Unsere Vorarbeit, die aufwendige Planung, die Investition in Werbemittel haben sich gelohnt. Es war richtig viel los und der Friesensaal Keitum war durchweg gut besucht. Aufatmen! Dank der Unterstützung der Westerländer Schützen wurde an der Bar Kaffee, Kuchen und Glühwein ausgegeben. Richtig fleißig waren sie unsere Schützen - ein riesiges Dankeschön geht raus. Im Außenbereich stand Elu mit dem Red Monkey Deli Foodtruck - eine runde Sache. Ich hatte am ersten Tag nicht einmal Zeit etwas zu essen, dafür mein Göttergatte Bernd. Daumen hoch beim Kauen. Spaß bei Seite, am Sonntag habe ich es endlich zur Currywurst geschafft. Hat mir wirklich gut geschmeckt.
Auf der Bühne haben wir an beiden Tagen Mitmachaktionen angeboten. Bernstein schleifen mit Lars und malen mit mir. Eine Art freies Atelier in dem jeder machen durfte was er oder sie wollte - ganz egal. Lesezeichen wurde bemalt, beklebt, kleine und große Kunstwerke mit Wasserfarbe oder Acrylstiften geschaffen. Besser hätte es nicht sein können. Über Stunden hinweg waren Klein und Groß in ihr Werk vertieft und konnten sichtbar abschalten. Letzteres freut mich immer am meisten - wenn sich die Menschen vertiefen und entspannen. Zwischenzeitlich mussten wir leider Leute vertrösten, da die Bühne proppenvoll war und wir nur begrenzte Sitzgelegenheiten hatten.

Dies ist nun mein erster Blogbeitrag auf meiner Homepage und ihr dürft gespannt auf die folgenden Einblicke sein. Ich muss das wilde Kunst-Wochenende erst selbst noch verkraften und wieder neue Power generieren. Es gab so viele freundliche Begegnungen, neue Kontakte, Bekannte und Freunde die mich besucht haben - Wahnsinn. Auch die Presse [Dein Sylt, Sylter Spiegel, Hallo Sylt, Sylter Rundschau] hat sich richtig für uns ins Zeug gelegt und schon während der letzten Wochen unermüdlich on- wie offline berichtet. Die Sylter Rundschau war auch für die direkte Berichterstattung vor Ort und hat viele schöne Fotos gemacht und direkt veröffentlicht. Ein berauschender Start - Folgetermin 3. Advent, gleich merken! [Tanja plant schon die Blumenpötte und der Weihnachtsmann kommt]
Grüße aus Morsum:)